ENGAGEMENT

"You can't get very far until you start doing something for somebody else."

(Melvin Jones, Gründer Lions Clubs International)

"Ich finde gut was ihr da macht, aber ich habe selber leider keine Zeit dafür. Würde mich ansonsten gerne einbringen…"  Das ist einer der häufigsten Sätze die man als ehrenamtlich Tätiger hört, wenn man mit möglichen Interessenten darüber spricht, ob sie es sich nicht selber auch vorstellen könnten sich einzubringen in ein Projekt oder eine Initiative.

 

Meine Meinung ist, dass wie so oft im Leben alles eine Frage der Priorisierung ist - und die ist letztlich selbst gewählt. Es gibt für jeden und alles eine Wahl. Frei und selbstbestimmt fühlen sich vor allem diejenigen, die die Prioritäten aus sich heraus bestimmen, und nicht (vermeintlich) von außen vorgegeben bekommen.

 

Als überzeugter Netzwerker stehe ich hinter dem Motto, dass wir alle nur gegenseitig davon profitieren können, unser Wissen und unsere Kontakte zu teilen und weiterzugeben. Hierbei auf kurzfristigen Benefit zu hoffen ist zu kurz gesprungen. Netzwerken ist meiner Auffassung nach so etwas wie "meistens asynchrone Beziehungspflege". Meine beruflichen Anfänge habe ich in der studentischen Unternehmensberatung gehabt, die extrem netzwerkorientiert funktioniert - sowohl auf regionaler, wie auch auf nationaler und internationaler Ebene. Mit diesen guten Erfahrungen gerüstet habe ich Grundsteine im Alumninetzwerk meines eigenen studentischen Beratungshauses gelegt, aber auch später, um etliche weitere Erfahrungen reicher, zusammen mit 29 Mitstreitern 2008 den BDSU Alumni e.V. als erster Gründungsvorsitzender gegründet und zwei Aufbaujahre geleitet, bis wir bei fast 400 Alumnimitgliedern angekommen waren.

 

Meine persönliche Überzeugung ist zudem, dass man sich als Mensch in der Mitte der Gesellschaft, als Partner, Familienmitglied, Bürger, Kollege und Freund, nur dann selbstbestimmt fühlen kann, wenn man sich in all diesen Bereichen um eine stetige Verbesserung bemüht und seine Ideen und Ressourcen entsprechend einbringt. Neben dass man allerlei interessanten Persönlichkeiten und Situationen begegnet, empfinde ich es auch stets als höchste Bestätigung wenn jemand für angebotene Hilfe ehrlich dankbar ist.

 

Aus dieser Überzeugung heraus habe ich mich ehrenamtlich 13 Jahre als aktives Mitglied (bis zum Alter von 40) im Netzwerk der Wirtschaftsjunioren (JCI) engagiert und bin heute aktives Mitglied im Lions Club International. In beiden Netzwerken habe ich Ämter übernommen, Projekte geleitet und Ressorts sowie ganze Clubs als 1. Vorsitzender geleitet. 

Zu guter Letzt trifft man mich regelmäßig als Mitglied im Wirtschaftsclub Düsseldorf, wo ich Netzwerk und Austausch sehr schätze und pflege.